Die Anspannung unter den Akteuren unseres Vereins „Panitzsch-er-leben“ spürte man am Nachmittag des 12. November förmlich knistern. Der Höhepunkt der seit einem Jahr von der Idee bis zur Umsetzung in unzähligen Stunden vorbereiteten Neuen Historischen Revue stand kurz bevor: Der Auftritt vor Publikum. Wieviele Leute werden in der Aula sein? Kommt das Programm gut an? Wird es sich gelohnt haben?

All diese Bedenken waren ein paar Stunden später vom Tisch gewischt. Eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn sicherten sich die ersten Gäste ihre Plätze und kurz vor 18.00 Uhr wurden auch die Plätze auf der Galerie rar. Nun begannen die Sprünge durch die Zeit.

Bald beginnt die Vorstellung

So war das Publikum dabei, als die berühmte Panitzscher Astronomin Maria Margaretha Kirch 1702 ihren Kometen C 1702 H 1 entdeckte, durfte den Postüberfall von 1993 erleben und dem Borsdorfer Gemeinderat bei seinen Beratungen zuschauen. Die vereinseigene Band agierte als musikalisches Bindeglied zwischen den einzelnen Sketchen. Selbst der „Mitarbeiter vom Bauhof“, der für den Bühnenumbau zuständig war, bekam mehrfach Sonderapplaus. Erna und Bauer Lindemann mit seiner Ziege Margot tratschten wieder ausgiebig am Gartenzaun vom Tunnel für Einkaufswagen bis zum geplanten Spielcasino.

Olympiamannschaft der Synchronschwimmer

Schließlich gab es spannende Ausblicke in eine ferne Zukunft. Panitzsch bekommt den Zuschlag für die Austragung der Olympischen Disziplin Synchronschwimmen, für dessen Darbietung die Darsteller besonders viel Applaus erhielten. Im Intergalaktischen Grand Prix im Jahre 2122 sangen Costa Catastrophalis & Nana Muskatnuss, Brezel & Hörnchen sowie das Panitzscher Duo „Baccara“ um die besten Plätze.

Die Nachrichten über Panitzschs fertiggestellte Parkbühne überschlugen sich. Internationale Größen wie Rolling Stones, Elton John, Bruce Springsteen rissen sich um einen der begehrten Auftrittstermine.

Regisseur Matthias Schwarzmüller, der auch die Texte schrieb, war mit seinen Akteuren sehr zufrieden. Das Publikum dankte mit stürmischem Beifall und spendete reichlich für den Verein und die Parkbühne.

Text: Christine Damm, Fotos: Christine Damm, Sylvia Stein und Tatjana Schmidt

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