Wie die Französische Revolution durch Bierkutscher Hans Bennewitz und Pferdner Johann Christian Geisler 1790 nach Großzschepa kam, das erlebten am heutigen Vormittag nahezu 100 Besucher an der Ruine der historischen Panitzscher Parkbühne. Der mehrmalige Versuch, den naiven Bauern Georg Köhler und andere Dorfbewohner für den Aufstand zu gewinnen, löste so manche Lachsalve beim Publikum aus. Die herrschaftlichen Schafe waren ebenfalls nicht für die Revolution zu begeistern. Als bei all diesem Wirrwarr auch noch herauskam, dass der Richter und Brauhausbesitzer Trubisch zum Brauen seines Bieres „Pferdepisse“ verwenden ließe und daraufhin alle nur noch das Wurzner Bier trinken wollten, war das Chaos perfekt. Das Theaterstück und die Revolution waren damit beendet.

Bei feinstem Radeberger Qualitätsbier und anderen schöngeistigen Getränken sowie leckeren Speisen vom Grill, alles von Panitzscher Vereinsmitgliedern bestens organisiert, ließ man die als Frühschoppen gedachte Veranstaltung ausklingen.

Der Verein „Panitzsch(er)leben“ bedankt sich ganz herzlich bei den Akteuren der „TheaterMacher(n)“, die ohne Gage spielten, damit der Gesamterlös vollumfänglich der Sanierung der historischen Parkbühne zu Gute kommt.

Christine Damm

Ein Gedanke zu “Wie die Französische Revolution nach Großzschepa kam”

  • Eine sehr gelungene und unterhaltsame Veranstaltung. Vielen Dank an das Ensemble und alle Gäste, die durch ihre Spenden die Sanierung der Parkbühne unterstützen.

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