„Ein eigenes Weinfest für unseren kleinen Ort, das hat es noch nie gegeben.“ „Kein Vergleich mit den großen Festen in den bekannten Weingegenden.“ „Das hier hat seine ganz eigene Atmosphäre, hier trifft man sich mit Freunden und fühlt sich wie zu Hause. “ „Ein Gastgeber, der seinen Hof zur Verfügung stellt und ein Verein, der alles liebevoll organisiert hat, das ist was ganz Besonderes.“ – So und ähnlich äußerten sich dankbar zahlreiche Panitzscher Gäste, aber auch viele Borsdorfer waren der Einladung zum Fest gefolgt. „So ein tolles Fest, es hat sich gelohnt hierher zu kommen …“, meinte eine ältere Dame aus Borsdorf.

Auf der eigens vorbereiteten kleinen Bühne unterhielt die 16-jährige Panitzscher Schülerin Paulin Fisch die zahlreich erschienenen Besucher mit klangvoll interpretierten modernen Musiktiteln am E-Piano und stellte sogar eigene Kompositionen vor. Der erst seit 2 Jahren wieder existierende Gesangverein „Liedertafel Panitzsch“ gefiel mit passenden Stimmungsliedern zum Thema Wein. Das begeistert applaudierende Publikum ließ nicht locker, sodass schließlich doch noch der von den Anwesenden lauthals eingeforderte „Griechische Wein“ erklang. Die Weinfirma Laufer mit ihren köstlichen fränkischen Weinangeboten möge verzeihen 🙂 Mit Gesang und Gitarre interpretierten Elke und Henry von der Liedertafel bekannte Hits aus Rock und Pop, was ebenfalls mit viel Beifall honoriert wurde.

Den dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling und unsere wunderschöne Parthenaue besang Heike Schröger hingebungsvoll in ihren zur Zeit wieder sehr aktuellen Parthe-Liedern. Wenn auch die Texte in den hinteren Reihen akustisch nicht sehr gut zu verstehen waren, die vollen Unterschriftslisten gegen die Zerstörung dieses schönen Stückchens Heimat durch den geplanten Bau der B87n bestätigten das thematische Anliegen.

Eine fachkundige “Jury”, bestehend aus den sechs Herren der Panitzscher Liedertafel beurteilte die Bewerberinnen zur Wahl der Weinkönigin. Sie hatten es sich nicht leicht gemacht. Nach langem Abwägen konnten sie sich auf vier Damen für den Endausscheid einigen. Hexe Babajaga, Daisy Duck sowie Carmen Geiss verfehlten den Sieg nur knapp. Die Wahl fiel auf unsere charmante Gastgeberin Frauke Zschocke. Mit Kranz und Schärpe gekrönt wird sie als 1. Panitzscher Weinkönigin in die Ortsgeschichte eingehen.

Frauke Zschocke, die 1. Panitzscher Weinkönigin

Im Schein der bunten Lichterketten und Kerzen auf den Tischen klang der Abend stimmungsvoll erst weit nach Mitternacht aus.

Unser ganz besonderer Dank gilt der Gastgeberfamilie Zschocke. Auf den Bauhof der Gemeinde und die Jungs von der Panitzscher AG Feuerwehrhistorik war auch diesmal wieder Verlass, Dankeschön. Herzlich gedankt sei auch den vielen fleißigen Helfern vom Verein, die das Fest mit ihrem großartigen Engagement erst möglich gemacht haben.

Text: Christine Damm Fotos: Ralf Zschocke

siehe auch “Parthengezwitscher” vom 8.9.2019

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