Dienstag, 16. Januar 2018, 18.30 Uhr in der Grundschule in Panitzsch – die Geburtsstunde eines neuen Panitzscher Vereins. 22 Gründungsmitglieder machten an diesem Abend Nägel mit Köpfen und unterschrieben ihre bereits gerichtlich geprüfte Vereinssatzung, wählten ihren Vereinsvorstand und gaben bekannt, dass am 5. Mai 2018 die “Historische Revue Panitzsch – Zeitsprünge” noch einmal aufgeführt wird.

Der erfolgreiche Tag der Offenen Höfe anlässlich der 750-Jahr-Feier im vergangenen Jahr sowie die große Resonanz auf die Revue sorgte bei den Beteiligten für ein “Gelüst” nach Mehr. “Die dabei waren wollen mehr, die nicht dabei waren, wollen auch!” erklärte Kerstin Dittrich diese Euphorie. Was möchte dieser Verein? Ziel ist es, die Verbundenheit mit dem Ort zu fördern, verschiedene kulturelle Veranstaltungen zu organisieren, Ortsgeschichte bewahren und erlebbar machen.

Als Versammlungsleiter für diesen Abend wurde Matthias Schwarzmüller bestimmt, der zunächst einige Punkte aus der Satzung näher erklärte. Anschließend schritten die 22 Gründungsmitglieder zur Tat und unterzeichneten mit dokumentensicherem Stift die niegelnagelneue Satzung. Damit war die Arbeit aber noch nicht getan. Nun rief Wahlleiter Olaf Bendrat zur Abstimmung der Vorstandswahl auf. Die fünf Kandidaten erzielten ein “sagenhaftes Ergebnis” von 100 Prozent. Nach 3 Runden um das Lehrerzimmer kamen die Gewählten aus ihrer konstituierenden Sitzung zurück und gaben ihr Ergebnis bekannt: Kerstin Dittrich ist Vorstandsvorsitzende, Matthias Schwarzmüller ihr Stellvertreter, Kerstin Tätzner übernimmt das Amt des Schriftführers, Henning Schmidt fungiert als Schatzmeister und Peter Reinicke ist Beisitzer.

Die neue Vereinsvorsitzende blickt in die Zukunft: “Letztes Jahr haben wir auf einen Punkt, nämlich die 750-Jahr-Feier hingearbeitet, aber nun müssen wir uns überlegen: was wollen wir jetzt im Anfangsjahr tun? Das wird ein Langstreckenlauf!” Ideen sind bereits vorhanden: Revue-Inszenierungen, gestaltete Ortsrundgänge, Straßenkarneval, Buchlesungen und es soll geprüft werden, ob die Parkbühne wiederzubeleben ist. Ein erstes Arbeitstreffen ist bereits terminiert und soll am 27. Februar 2018 in der Grundschule stattfinden. Dazu sind alle interessierten Bürger mit guten Ideen herzlich eingeladen.

(Quelle: Parthengezwitscher, Autor: Sandra Jostes)

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